SATZUNG

DES VEREINS ZUR FÖRDERUNG DER FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG IN DER TRANSFUSIONSMEDIZIN e.V.


I
Name, Sitz, Rechtsform und Zweck des Vereins

§ 1

Der Verein führt den Namen
Verein zur Förderung der Forschung und Entwicklung in der Transfusionsmedizin
und nach Eintragung in das Vereinsregister den Zusatz e.V.

Der Sitz des Vereins ist Göttingen.

§ 2

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des
Abschnittes “steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Zweck des Vereins ist es,

  1. Das Blutspendewesen und das Transfusionswesen, insbesondere am Klinikum Göttingen, zu fördern, mit dem Ziel, sowohl für die Blutspender als auch die Blutempfänger eine sicherere und bessere Versorgung mit Blut und Blutkomponenten zu erreichen.
  2. Die Öffentlichkeitsarbeit hinsichtlich dem Transfusionswesen zu unterstützen.
  3. Die Fort- und Weiterbildung, sowie die Lehre, auf dem Gebiet der Transfusionsmedizin und des Bluttransfusionswesens zu unterstützen.
  4. Die Forschung auf den gesamten Gebieten der Transfusionsmedizin zu unterstützen und zu fördern.

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch

  1. Sammlung von Geldmitteln (Stiftungen, Vermächtnisse, Zuwendungen, Mitgliedsbeiträge) für Ausgaben der Transfusionsmedizin und des Blutspendewesens in Göttingen, ihre Institute und Einrichtungen sowie für studentische Zwecke,
  2. Veranstaltung von Vorträgen und sonstigen Darbietungen, und Darstellungen die geeignet sind, die Transfusionsmedizin und deren Forschung zu verbessern und in der Erfüllung ihrer Aufgaben zu unterstützen,

Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eingenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die
Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch
unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

II
Mitgliedschaft und Beiträge

§ 3

Mitglieder können Einzelpersonen, juristische Personen und Personalvereinigungen wie Körperschaften, Gesellschaften, Vereine, Verbände, Anstalten und Stiftungen sowie Firmen werden, gleichviel in welcher Rechtsform sie organisiert sind.
Die Aufnahme in den Verein erfolgt aufgrund einer schriftlichen Beitrittserklärung durch den Vorstand und Aushändigung der Mitgliedskarte.

§ 4

Die Mitgliedschaft erlischt außer durch den Tod

  1. durch schriftliche, an den Vorstand zu richtende Austrittserklärung, die drei Monate vor Ablauf des Kalenderjahres erfolgen muß,
  2. durch Kündigung des Vorstandes, wenn auf Mahnung durch eingeschriebenen Brief die Zahlung des fälligen Beitrages nicht erfolgt,
  3. durch den Ausschluß aus dem Verein, wenn ein Mitglied die Interessen des Vereins schädigt.

Beschlüsse des Vorstandes über die Kündigung oder den Ausschluß eines Mitgliedes können nur einstimmig gefaßt werden.
Dem ausscheidenden Mitglied stehen keinerlei vermögensrechtliche Ansprüche gegen den Verein aus seiner Mitgliedschaft zu.

Personen, die sich in hervorgagendem Maße um den Verein oder um die Transfusionsmedizin verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Ehrenmitglieder haben alle Rechte der ordentlichen Mitglieder, sind jedoch zur Zahlung von Beiträgen nicht verpflichtet.

§ 5

Die Höhe des Jahresbeitrages wird durch die Mitgliederversammlung festgelegt.

§ 6

Jedes Mitglied ist berechtigt, an der Mitgliederversammlung teilzunehmen und sein Stimmrecht auszuüben. Juristische Personen, sonstige Personenvereinigungen und Firmen haben diejenige Persönlichkeit schriftlich zu bezeichnen, welche ihre Rechte wahrnimmt.

III
Verwaltung des Vereins

§ 7

Die Angelegenheit des Vereins besorgen

  1. der Vorstand,
  2. die Mitgliederversammlung.

a. Vorstand

§ 8

Der Vorstand besteht aus mindestens drei Mitgliedern (Vorsitzender, Stellvertreter des Vorsitzenden, Schatzmeister). Je zwei von ihnen vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich.

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Die Amtszeit endet mit der Neuwahl des Vorstandes. Wiederwahl der Vorstandsmitglieder ist zulässig.
Die Vorstandsmitglieder üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.

§ 9

Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die mindestens einmal pro Jahr stattfinden und unter Angabe der Tagesordnung mindestens eine Woche vorher schriftlich bekanntgegeben werden sollen. Er bereitet alle Veranstaltungen des Vereins vor, insbesondere die Mitgliederversammlungen, setzt deren Tagesordnung fest und führt die Beschlüsse der Mitgliederverammlung aus.
Der Vorstand stellt den Haushaltsplan auf und gibt Richtlinien für die Erreichung der Vereinszwecke. Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn die Sitzung ordnungsgemäß einberufen ist und mindestens drei Mitglieder erschienen sind. Falls alle Vorstandsmitglieder einverstanden sind, können Beschlüsse auch außerhalb einer Sitzung auf schriftlichem Wege gefaßt werden.

b. Mitgliederversammlung

§ 10

Die Mitgliederversammlung soll einmal im Geschäftsjahr vom Vorstand einberufen werden. Die Einladung erfolgt durch einfachen Brief unter Angabe der Tagesordnung an alle Mitglieder 14 Tage vorher.
Der Vorstand ist zur Einberufung verpflichtet, wenn er dieses für erforderlich hält oder wenn dies von einem Fünftel der am ersten Januar des laufenden Geschäftsjahres vorhandenen Mitglieder schriftlich unter Angabe einer Tagesordnung beantragt wird.
Anträge an die Mitgliederversammlung sind spätestens eine Woche vor der Versammlung beim Vorstand einzureichen.

§ 11

Zur Zuständigkeit der Mitgliederversammlung gehörten

  1. Entgegennahme des Jahresberichtes über das abgelaufene Geschäftsjahr,
  2. Abnahme der Jahresrechnung und Erteilung der Entlastung nach Bericht der Rechnungsprüfer,
  3. Wahl des Vorstandes,
  4. Beratung und Beschlußfassung in Angelegenheiten des Vereins, die der Vorstand der Mitgliederversammlung vorlegt,
  5. Wahl von zwei Rechnungsprüfern zur Prüfung der Jahresrechnung und der Kassenführung,
  6. Änderung der Satzung,
  7. Auflösung des Vereins.

§ 12

Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der Vorsitzende des Vorstandes oder einer seiner Stellvertreter, sofern die Versammlung nichts anderes beschließt.
Bei Abstimmungen entscheidet, soweit Gesetz und Satzung nichts anderes bestimmen, die einfache Stimmenmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.
Bei Stimmabgabe und Wahlen können sich Mitglieder durch andere Mitglieder mit schriftlicher Vollmacht vertreten lassen. Im Falle der Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt. Wahlen erfolgen durch Zuruf oder auf Verlangen durch geheime Stimmabgabe (Stimmzettel). Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.
Beschlüsse über die Änderung der Satzung oder die Auflösung des Vereins bedürfen einer Mehrheit von Dreivierteln der abgegebenen gültigen Stimmen.
Über jede Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift aufzunehmen, die vom Sitzungsleiter und dem Schriftführer oder dem vom Sitzungsleiter bestellten Protokollführer zu unterzeichnen ist.

IV
Sonstiges

§ 13

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Für das Gründungsjahr 1997 wird der bis zum 31.12.1997 verbleibende Teil als Rumpfgeschäftsjahr geführt.

§ 14

Bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seiner steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen des Vereins der Deutschen Gesellschaft für Immunhämatologie und Transfusionsmedizin (DGTI) zu, der es ausschließlich für die in dieser Satzung festgelegten Zwecke zu verwenden hat.

Gezeichnet:.

Homburg
Humpe
Köhler
Lynen
Riggert
Simson
Traub
Wieprecht
Wieding
Windel